Liebe Genossinnen und Genossen,
nach dem Rücktritt von Bärbel Bas haben mich Lars Klingbeil und das Präsidium der SPD gebeten, ihre Nachfolge als Bundesminister für Arbeit und Soziales anzutreten. Ich habe zugesagt, aber nicht leichtfertig. Die Reformen, die jetzt anstehen, sind groß. Ich stelle mich dieser Verantwortung mit Respekt und mit Entschlossenheit.
Unser Land erwartet zu Recht Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit: auf gute und faire Arbeit, auf einen verlässlichen Sozialstaat. Den Status quo zu verwalten, reicht nicht. Politik muss beweisen, dass sie das Leben der Menschen konkret besser machen kann. Dafür trete ich an. Das ist mein Anspruch als Bundesminister.
Im Landtag habe ich in der vergangenen Woche nochmal gesprochen und mich für die letzten 20 Jahre bedankt. Mein Landtagsmandat habe ich stets mit Ehrfurcht und Stolz ausgeübt. Dass ich diese Aufgabe haben durfte, wird mich immer mit tiefer Dankbarkeit erfüllen.
Aber, liebe Genossinnen und Genossen, eines möchte ich noch einmal unterstreichen: Rheinland-Pfalz ist und bleibt meine Heimat. Daran ändert auch das neue Amt nichts. Deshalb freue ich mich, dass der SPD-Landesvorstand mich zum nächsten Parteitag als Landesvorsitzenden vorgeschlagen hat. Unsere stolze SPD Rheinland-Pfalz kann und wird gemeinsam noch viel erreichen, und das ist vor allem Euer Verdienst vor Ort. Parteiarbeit lebt durch Euch, und gerade in bewegten Zeiten gilt: Wir stehen zusammen.
Herzliche Grüße
Euer
Alexander Schweitzer, kommissarischer Landesvorsitzender

