Die SPD Grafschaft setzt sich für Kostenersparnis ein und möchte die unnötige Container-Miete in Nierendorf beenden.
In Nierendorf stehen seit der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 mehrere von der Gemeinde Grafschaft angemietete Container ungenutzt unterhalb des Feuerwehrhauses. Ursprünglich wurden sie als Ausweichquartier für einen Kindergarten genutzt, später war eine Verwendung als Büro für die Renaturierung des Nierendorfer Baches vorgesehen. Seit Jahren stehen die Container jedoch leer – bei weiterhin laufenden Mietkosten für die Gemeinde.
Diesen Missstand hat die SPD klar benannt und aktiv aufgegriffen. Ziel der SPD ist es, die unnötigen laufenden Kosten schnellstmöglich zu beenden und damit eine spürbare Entlastung des Gemeindehaushalts zu erreichen.
Der Ortsbeirat Nierendorf hatte bereits einstimmig den Rückbau der Container gefordert. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates brachte die SPD-Fraktion daher den Antrag ein, die Container direkt zu kündigen und nicht länger hohe Mietzahlungen für leer stehende Räumlichkeiten zu leisten. Statt einer zeitnahen Beendigung der Mietverträge beschloss der Gemeinderat jedoch, zunächst die Möglichkeit eines Kaufs der Container zu prüfen.
Die SPD-Fraktion sprach sich geschlossen gegen dieses Vorgehen aus. Unterstützung erhielt sie von mehreren Mitgliedern der CDU-Fraktion, darunter auch Ortsvorsteherin Margret Nelles-Lawnik, die sich in der Ratssitzung ausdrücklich für die Initiative der SPD bedankte.
Der Antrag verfehlte die erforderliche Mehrheit nur knapp. Für die SPD bleibt jedoch klar: Ziel ist eine schnellstmögliche Kostenersparnis für die Gemeinde, anstatt weiterhin sinnlos hohe Mieten für ungenutzte Container zu zahlen. Die SPD rechnet damit, dass sich der Gemeinderat im Februar 2026 erneut mit dem Thema befassen wird – und setzt sich weiterhin konsequent für eine wirtschaftlich vernünftige Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ein.

